Mit 16 Jahren schmeißt Anis (Elyas M’Barek) die Schule, haut seine Mutter (Hannelore Elsner) um Startkapital an und beginnt zu dealen. Das Geschäft läuft gut, doch dann überfallen vermummte Konkurrenten Anis‘ Familie. Die Zeit zum Aufhören ist gekommen. Doch bevor er das Dealen endgültig an den Nagel hängen kann, muss Anis noch eine letzte Fuhre unter die Leute bringen. Dummerweise wird er dabei von zwei Zivilbullen aufgegriffen und zu einer dreijährigen Ausbildung als Maler und Lackierer verdonnert. Zwar besteht Anis (Bushido) alle Prüfungen, doch anstatt weiter in dem Beruf zu arbeiten, gibt er sich den Namen Bushido und verbringt seine Zeit lieber mit dem Besprühen von S-Bahn-Zügen. Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge ins World Trade Center krachen, nehmen die Bilder der in sich zusammenstürzenden Türme Bushido dermaßen mit, dass er als Reaktion seinen ersten Song schreibt. In den folgenden Jahren avanciert er zu einem der erfolgreichsten deutschen Musiker überhaupt – Echos und Auftritte bei Kerner inklusive. Doch Bushidos Herz ist noch immer voller Hass auf seinen trunksüchtigen Vater (Adolfo Assor), der einst mit einem Telefon auf den Schädel seiner Mutter einprügelte. Um wirklich frei zu sein, muss Bushido diesen Hass überwinden und seinem Vater verzeihen…
UTOPOLIS. Dt. Originalfassung: Freitag 12.00, 14.30, 19.00, 22.00; Samstag 14.30, 19.00, 22.00, 24.00; Sonntag 14.30, 19.00, 22.00; Montag bis Donnerstag 12.00, 14.30, 19.00, 22.00.
Biographie (Deutschland 2009) Regie: Uli Edel. Mit Bushido, Elyas M’Barek, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Mina Tander, Karoline Schuch, Katja Flint, Uwe Ochsenknecht, Karel Gott. Drehbuch: Bernd Eichinger, nach einer Vorlage von Bushido und Lars Amend. Kamera: Rainer Klausmann. Musik: Bushido. 94 Minuten.